Porträt von Mina van Thale
Nele schreibt als

Mina van Thale

Anne Rice hatte A. N. Roquelaure. Stephen King hatte Richard Bachman. David Bowie hatte Ziggy Stardust. Meine zweite Haut heißt Mina van Thale: Die gleichen Themen, aber weniger salonfähig. Ab hier fallen die Hüllen.

You’ve been warned.

Mina van Thale ist das literarische Alter Ego von Nele Nikolaisen: ein Name, unter dem die Geschichten atmen dürfen, die expliziter, sinnlicher und unbequemer sind. Wo Nele literarische Fantastik und dunkle Märchen erforscht, schreibt Mina an den Rändern dessen, was mancher Leser vielleicht lieber nicht lesen will.

Ihre Stoffe sind inspiriert von den Großmeistern des literarischen Dark: Anne Rice und ihrer tragischen, blutsinnigen Erotik; Stephen King und seiner Fähigkeit, das Alltägliche zum Albtraum werden zu lassen; und der kühlen Melancholie eines David Bowie, der die Schönheit im Verfall suchte.

Primrose — Eine Novelle der EnthüllungIm Handel
Eine Novelle der Enthüllung

Primrose

Ein Mann ohne Namen.
Eine Frau ohne Geschichte.
Was folgt, ist kein Spiel.

Seine Augen sind dunkel, die Haut im Mondlicht fahl.
„Es gibt Regeln. Nicht viele. Aber sie gelten sofort.

Die erste Regel: Du erklärst dich nicht.
Die zweite Regel: Du widersprichst nicht.“

Sie presst die Lippen aufeinander.
Er hält ihren Blick.
Und sie senkt den Kopf.

„Die dritte Regel“, sagt er leise,
„Du kannst jederzeit gehen.
Aber wenn du bleibst, bleibst du ganz.“

Primrose ist eine Grenzerfahrung.
Ein Text über Macht, Begehren und die radikale Frage:

Wer bist du, wenn dir nichts mehr bleibt, hinter dem du dich verbergen kannst?